Wenn bei Voß Edelstahl die Lagerlogistik ins Spiel kommt

12.01.2026

Auf den globalen Wettbewerb antwortet Voß Edelstahlhandel mit kurzen Lieferzeiten, großem Produktsortiment und konsequentem Händlerversprechen. Dieser Plan geht allerdings nur auf, wenn die rund 10.000 Artikel permanent auf Lager sind. Für reibungslose Materialflüsse sorgt die wachsende Stapler-Crew im Zentrallager hoch im Norden Niedersachsens. Was treibt sie an?

12.000 Tonnen Edelstahl, Aluminium und Buntmetalle in Form so genannter Langprodukte beschafft Voß weltweit und beliefert seine Kunden damit europaweit. Das Handelsunternehmen wurde vor über 45 Jahren gegründet und ist mit der Zeit gewachsen. Heute versorgen insgesamt 300 Mitarbeitende die Kunden. Sie sind an 12 Standorten im Einsatz – allein 150 von ihnen im Zentrallager in Neu Wulmstorf.

Die Kunden sind ausschließlich Händler, keine Endverbraucher – das ist nahezu einmalig in Deutschland. So unterschiedlich die Kunden sind, in einer Sache sind sie gleich: Sie benötigen Edelstahl und Aluminium als Rohre, Profile und Stabstähle in zahlreichen Größen und Stärken.

Robuste Intralogistik für Produkte, die ihrer Zeit standhalten

Wir reden hier über Träger für verschiedenste Anwendungsgebiete. Über das zuverlässige Logistiknetz liefert Voß seinen Kunden buchstäbliche Tragfähigkeit – und die bringt ordentlich Gewicht auf die Waage. Bei den ambitionierten Lieferfristen von maximal 24 Stunden innerhalb Deutschlands und 48 Stunden innerhalb Europas muss die Lieferkette robust und zugleich flexibel sein. Die Schwergewichte wollen schließlich schnellstmöglich zu ihrem Bestimmungsort.

Der hohe Servicegrad wird besonders sichtbar im norddeutschen Zentrallager – als Herzstück der Logistik von Voß: Auf einer Gesamtfläche von rund 22.000 Quadratmetern lagern die Logistikfachleute die drei, vier und sechs Meter langen Produkte ein. In der richtigen Zeit und Menge befördern sie die Waren zum Kommissionieren und Verladen die Sendungen erneut.

„Wir transportieren die konfektionierte Ware entweder zur seitlichen Beladung an unsere Lkw oder zum Lkw der Kunden, wenn diese ihre Waren selbst abholen möchten“, erläutert Marcel Rab, Lagerleiter bei Voß Edelstahl. „Exakt so wie es unsere Kunden benötigen. Dabei kommt es auch vor, dass wir ein Bund aufbrechen und kleine Mengen von zwei oder drei Längen eines Produkts verpacken und zum weiteren Versand bereitstellen.“ Die Transportmengen variieren von Kunde zu Kunde, von Auftrag zu Auftrag.

Gesunde Pausen ja – Stillstand nein

Neben den modernen Informationsflüssen, die den Materialflüssen zugrunde liegen, kommt es in der Intralogistik vor allem auf die menschliche Leistung an: Die wird seit acht Jahren getragen von den komfortablen sowie sicheren Maschinen von Linde Material Handling und Jetschke. Luftgefederte Sitze, Doppelbereifung, zusätzliches Licht, Klimaanlage und Heizung erleichtern den Fahrern und Fahrerinnen die Arbeit. Das verkürzt auch die Stillstandzeiten. Manch einer unter den Stapler-Fahrern möchte da fast nicht mehr aussteigen. Bei Voß wäre das rein theoretisch möglich: Alle Fahrer und Fahrerinnen haben ihren eigenen Gabelstapler, der ergonomisch optimal eingestellt ist.

Da die Fahrzeuge von Linde kleine Raumwunder sind, bieten sie sogar ausreichend Platz für eine persönliche Tasche für Erfrischungsgetränke und für einen kleinen Snack zwischendurch. Wobei diese Möglichkeit selbstverständlich keine richtigen Pausen ersetzt!

Die vielfältigen Linde Maschinen befördern Traglasten von 1,2 bis zu 5 Tonnen und sind meistens voll ausgelastet. Vom Hochhubwagen bis hin zu Elektro-Staplern wie dem Linde E12, über den E20, der Sägestücke abnimmt, sowie dem E50 – das Team von Voß profitiert von einer umfangreichen Flotte und passt sie zusammen mit ihren Beratern von Jetschke an die aktuellen Herausforderungen an. Erst kürzlich hat Voß die Stapler-Flotte um eine weitere Maschine von Linde erweitert.

Wir danken Voß Edelstahl für die langjährige Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Freude mit unseren Maschinen!

Verkäufer

Hanns Schultze