Hochhubwagen von Linde mit Li-ION-Batterien von Linde im Lagereinsatz
Energie nach Maß

Bewährte und innovative Energiesysteme von Linde

Energiesysteme für alle Fälle

Die Wahl des Energiesystems hat als eine wichtige Stellschraube für die Intralogistik an Bedeutung gewonnen. Dabei sind vor allem die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, kurz: TCO) in den Blick geraten. Beim Kauf eines Flurförderzeugs spielen demnach nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Betriebs- und damit auch die Energiekosten eine wichtige Rolle. Hierbei hat jedes Einsatzgebiet seine individuellen Anforderungen. Zudem zählen auch Aspekte wie der Platzbedarf für die Betankung oder das Aufladen, die Energiekosten und die Umweltverträglichkeit.

Deswegen gehören neben Verbrennungsmotoren und Blei-Säure-Batterien zunehmend Lithium-Ionen-Batterien oder Brennstoffzellen zu den bevorzugten Lösungen. Linde Material Handling bietet für jedes Energiesystem modernste Technologie, eine Vielzahl an Modellen sowie umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Energie Quick-Check

Energy Quick Check

Welche Technologie passt zu Ihren Anforderungen?

Energy Quick Check

Jetzt starten
online_check_wizard_1_hd

Mit welchem Energiesystem betreiben Sie derzeit den Großteil Ihrer Flotte?

Verbrennungsmotor
Blei-Säure-Batterien
Lithium-Ionen-Batterien
Brennstoffzellen
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_2

Wie groß ist Ihre Flotte?

1-5 Fahrzeuge
6-20 Fahrzeuge
21-50 Fahrzeuge
Mehr als 50 Fahrzeuge
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_3

In welchem Schichtmodell setzen Sie Ihre Fahrzeuge ein?

1-Schicht Modell
2-Schicht Modell
Mehrschicht Modell
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_9

Sind im Einsatz kurze Pausen zum Nachladen oder Tanken möglich?

Maximal eine Unterbrechung je Schicht
Mehrere, fest geplante Unterbrechungen
Flexible Unterbrechungen jederzeit möglich
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_4

Wo werden die Fahrzeuge eingesetzt?

Nur im Innenbereich
Nur im Außenbereich
Im Innen- und Außenbereich
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_5

Wie stark werden Ihre Fahrzeuge beansprucht?

Geringe Beanspruchung
Mittlere Beanspruchung
Starke Beanspruchung
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_7

Wie hoch ist die Auslastung der Fahrzeuge im Durchschnitt?

Weniger als 1.000 Betriebsstunden pro Jahr
1.000 - 2.000 Betriebsstunden pro Jahr
Mehr als 2.000 Betriebsstunden pro Jahr
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_6

Würden Sie für ein nachhaltigeres Energiesystem mehr Geld investieren?

Ja, Nachhaltigkeit ist sehr wichtig für mein Unternehmen.
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sollten ausgewogen sein.
Nein, Wirtschaftlichkeit hat oberste Priorität.
Zurück
Linde_Online_Quick_Check_Frage_8

Welches Kriterium ist für Sie letztlich kaufentscheidend?

Niedrige Anschaffungsinvestition
Niedrige Energiekosten
Die technisch optimale Lösung für meine individuellen Anforderungen
Zurück

Energy Quick Check

Ergebnis
Verbrennungsmotor (CNG, LPG oder Diesel) 0%
Blei-Säure-Batterien 0%
Lithium-Ionen-Batterien 0%
Brennstoffzellen 0%
Teilen
Download
Kontaktieren Sie uns

Energiesysteme von Linde

Verbrennungsmotor

Hohe Fahrzeugverfügbarkeit, starke Motorleistung, große Modellpalette, Wahl zwischen Diesel, Erd- oder Treibgas.

Blei-Säure-Batterien

Bewährtes Energiesystem, große Auswahl an Fahrzeugen und einfacher Batteriewechsel.

Lithium-Ionen-Batterien

Kurzes und schnelles Zwischenladen, hohe Energieeffizienz, kein Performanceverlust, hohe Fahrzeugverfügbarkeit und wartungsfrei.

Brennstoffzellen

Schnelles Betanken, geringe Betriebskosten, sicheres und sauberes Handling, lange Lebensdauer und platzsparend.

Ein Fahrzeug von Linde Material Handling transportiert Ware.

Verbrennungsmotor

Starke Leistung bis 18 Tonnen

Verbrennungsmotoren haben sich beim Einsatz in der Intralogistik bewährt. Seit Jahrzehnten setzt Linde Material Handling bei der Entwicklung von verbrennungsmotorischen Gabelstaplern (V-Stapler) die Standards für Produktivität und Wirtschaftlichkeit. Anwender können zwischen Dieselmotoren oder Gasantrieb mit Treib- oder Erdgas wählen. V-Stapler kommen im Fall von Diesel außerhalb des überdachten Betriebsgeländes zum Einsatz, Treib- und Erdgasfahrzeuge sind darüber hinaus auch für eine Vielzahl von Indooreinsätzen geeignet.

Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bieten gegenüber anderen Systemen einen besonderen Vorteil: sie eignen sich durch die große Bodenfreiheit selbst bei äußerst unebenen Bodenverhältnissen. Zudem überzeugen sie vor allem durch eine starke Motorleistung. Sie bewältigen Traglasten bis 18 Tonnen und sind für intensive Applikationen geeignet.

Linde-Fahrzeuge verfügen über geräuscharme und sparsame Motoren und sind ohne Unterbrechung viele Betriebsstunden im Einsatz. Sie überzeugen durch lange Serviceintervalle. Einfach zugängliche Service-Module sorgen zudem dafür, dass jeder Wartungsprozess schnell über die Bühne geht.

Die Pumpe wird über den Verbrennungsmotor angetrieben.

Feinfühliges Kraftpaket

Linde war das erste Unternehmen, das bei V-Staplern einen hydrostatischen Antrieb einsetzte. Hier treibt der Verbrennungsmotor eine Pumpe an. Sie überträgt die Kraft per Öldruck über einen geschlossenen Kreislauf an die beiden Hydraulikmotoren in der Antriebsachse. Menge und Richtung des Ölflusses – und damit Geschwindigkeit und Fahrtrichtung – steuert der Fahrer über zwei Pedale: die Linde Doppelpedalsteuerung.

Der Stapler ändert allein durch Wechsel des Pedals die Fahrtrichtung. Dabei bremst der geschlossene Ölkreislauf das Fahrzeug. Ein Bremssystem ist ebenso überflüssig wie Kupplung und Getriebe. Somit arbeitet Lindes hydrostatischer Antrieb stufenlos, absolut gleichmäßig und ruckfrei. Dieser innovativen Kraftübertragung verdanken die verbrennungsmotorischen Gabelstapler von Linde ihre Feinfühligkeit und Effizienz.

Blei-Säure-Batterien

Ideal für leichte bis mittelschwere Anwendungen

Bei geringer Auslastung sind E-Stapler und Lagertechnikgeräte mit Blei-Säure-Batterien nach wie vor eine gute Alternative. Dies gilt beispielsweise für Einzelhändler, die das Fahrzeug am Tag nur für wenige Stunden zum Be- und Entladen benötigen. Die Investitionskosten sind bei V-Staplern und E-Staplern mit Blei-Säure-Batterien ähnlich. Blei-Säure-Stapler sind in der Regel etwas günstiger in der Wartung und zudem für Indooreinsätze geeignet. Diese Technologie hat sich seit Jahrzenten bewährt.

Für eine genaue Einsatzplanung ist die Batterierestlaufanzeige von Linde-E-Staplern und Lagertechnikgeräten minutengenau. Im Mehrschichtbetrieb geht es dabei in der Regel nicht ohne einen Batteriewechsel. Der ist bei E-Staplern von Linde mit insgesamt fünf Optionen besonders flexibel. Optional kann das Fahrzeug auch mit integriertem Ladegerät bestellt werden. Da die Anwendungen der Geräte sehr unterschiedlich sind, bietet Linde eine Vielzahl an unterschiedlichen Batteriekapazitäten für die entsprechende Einsatzintensität und -dauer an.

Lithium-Ionen-Batterien

Flexibilität ist Trumpf

Eine Herausforderung in Sachen Elektromobilität besteht darin, eine gleich hohe Fahrzeugverfügbarkeit wie bei Verbrennungsmotoren zu ermöglichen. Hier kommt die Lithium-Ionen-Technologie (Li-ION) ins Spiel. Sie bringt bei E-Staplern und Lagertechnikgeräten gegenüber Blei-Säure-Batterien gleich eine ganze Reihe an Vorteilen.

Kosten- und zeitintensive Batteriewechsel entfallen, da die Batterie auch in kurzen Arbeitspausen zwischengeladen werden kann. Die Kombination aus Li-ION-Batterie und dazugehörigem Linde-Ladegerät erhöht den Gesamtwirkungsgrad gegenüber Blei-Säure-Batterien um bis zu 30 Prozent. Dies führt zu geringeren Energiekosten. Durch eine konstante Spannung ergibt sich selbst bei sinkendem Ladezustand der Batterie kein Performanceverlust. Da außerdem keine Batteriegase mehr entweichen, fällt sowohl der Batterieladeraum, als auch das Entlüftungskonzept als Zusatzinvest weg.

Die Linde Li-ION-Lösung erhöht die Verfügbarkeit der Fahrzeuge, macht den Betrieb wirtschaftlicher, sicherer und zugleich nachhaltiger. Sie eignet sich grundsätzlich für alle Einsatzbereiche. Ihre Vorteile kommen besonders bei intensiven Anwendungen zur Geltung, etwa beim Mehrschichtbetrieb, im Kühlhauseinsatz oder beispielsweise in der Getränkeindustrie, aber auch für besonders sensible Arbeitsbereiche wie in der Pharmabranche oder Lebensmittelindustrie. Für höchste Flexibilität stehen unterschiedliche Batteriekapazitäten in Kombination mit unterschiedlichen Ladeleistungen zur Verfügung.

Für Unternehmen, die nach einer emissionsfreien Alternative suchen, sind Stapler und Lagertechnikgeräte mit Lithium-Ionen-Batterien eine gute Wahl. Zur Berechnung der Gesamtkosten (TCO) bietet Linde ein einsatzindividuelles Beratungstool an. Auf Basis der individuellen Kundenanwendung, zeigt der Kalkulator, welches Energiepaket am besten geeignet ist.

Brennstoffzellen

Blitzschnelle Betankung

Bei der Suche nach dem richtigen Energiesystem spielen neben den Einsatzanforderungen auch Aspekte wie der Platzbedarf für die Betankung oder das Aufladen, die Energiekosten und die Umweltverträglichkeit eine wichtige Rolle. Hier sind Brennstoffzellen eine interessante Alternative. In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff zu Strom, Wärme und Wasser.

Fahrzeuge mit Brennstoffzelle sind in ein bis drei Minuten mit Wasserstoff befüllt. Die Hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge ist ein großer Vorteil im harten Mehrschichtbetrieb. Damit ist die Technologie sowohl für Produktionsumgebungen als auch für intensive Logistikdienstleistungen interessant. Auch lässt sich die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung platzsparend implementieren.

Da die Kosten für Wasserstoff in den vergangenen Jahren deutlich gesunken sind, eröffnen sich auch Vorteile bei den Betriebskosten. Zudem erhöhen der Wegfall des zeitaufwendigen Batteriewechsels und die kurzen Betankungszeiten die Produktivität, die Sicherheit und die Hygiene.

Infrastrukturvoraussetzungen

Die Brennstoffzellentechnologie stellt je nach Einsatzanforderungen für einige Unternehmen bereits heute das ideale Energiesystem dar. Das passende Lösungskonzept wird von Linde individuell ausgearbeitet. Um einen effizienten Einsatz zu gewährleisten, sind bestimmte Voraussetzungen wie Flottengröße, Wasserstoffinfrastruktur und Fördermittel zu berücksichtigen.